Geschichte des Schulgartens
 

1875 entstand der erste Zentralschulgarten in Berlin. In Düsseldorf schuf der Rektor der Volksschule an der Aachener Straße, Christoph Steinmeyer mit Hilfe von Schulkindern im Frühjahr 1913 auf einer ehemaligen Schuttdeponie eine blühende Gartenanlage. Der zunächst nur 150 m² große Schulgarten diente dabei dem damals modernen Prinzip der Arbeitsschule. Schüler und junge Arbeitslose arbeiteten an der Urbarmachung des Geländes. Während des 1. Weltkriegs wurde der Garten hauptsächlich zum Gemüse-  und Kartoffelanbau genutzt, in den Ferien diente er als Ersatz für Landaufenthalte. Der Fabrikant Walter Helmich finanzierte nicht nur die Erweiterung der Schulgartenanlage, sondern auf dem angrenzenden Gelände auch den Bau einer Spiel-  und Planschbeckenanlage und einer Freilichtbühne mit ca. 2500 Sitzplätzen, auf der namhafte Künstler wie Gustaf Gründgens gastierten. Leider wurde sie  im 2. Weltkrieg zerstört. Heute besteht die Anlage, die einst insgesamt 100.000 m² umfasste, aus dem 12.000 m² großen Christoph Steinmeyer Schulgarten mit der einzigartigen, von ihm angelegten Streuobstwiese und dem 13.000 m² großen Zentralschulgarten. Erhalten blieb nicht nur das ursprüngliche Wege-  und Bewässerungssystem, sondern auch die für einen Schulgarten typische Aufteilung der Fläche in verschiedene Vegetations-  und Bewirtschaftungsbereiche.  


1  

 

 

 

 

 

 




 

 

 

 












 

Fotos unserer Feste auch bei snapchat